Auggener Winzerfest

Nach dem Zusammenbruch des 3. Reiches im Jahre 1945 lähmte auch in Auggen das Leben und die Entwicklung vorübergehend.

Erst im Jahre 1949 war der Zeitpunkt gekommen, zu dem mit wenigen Ausnahmen das Dorfgeschehen wieder funktionierte. Was die Bevölkerung jedoch vermisste, war das vertraute Glockengeläut unserer Kirche. Der damalige Pfarrer unserer Gemeinde, Karl-Friedrich Stöcklin, sowie der Hebelvogt Julius Kibiger ergriffen die Initiative, um diese Anschaffung finanzieren zu können. Ihr Vorschlag war, ein großes Winzerfest abzuhalten, zu dem die gesamte Bevölkerung mit angesprochen werden sollte. Dieses erste Winzerfest in der Gemeinde Auggen und auch im ganzen Markgräflerland fand im Paradies am südlichen Ausgang des Dorfes statt. Es war ein Riesenerfolg. Das Fest dauerte 10 Tage, tausende Besucher waren von der Art dieses Volksfestes, bei dem der gute Auggener Wein ausgeschenkt wurde, begeistert. Dank der Initiative der beiden erwähnten Herren und er unermüdlichen Mithilfe eines großen Teiles der Bevölkerung war auch der finanzielle Erfolg gesichert: die Kirchenglocken waren bezahlt.

Was lag näher, als ein so glänzend begonnenes Volksfest alljährlich in unserer Gemeinde zu veranstalten. Als Träger des Winzerfestes 1950 traten die örtlichen Vereine auf. Die Begeisterung der Besucher und der Erfolg ließen gegenüber dem Fest des Vorjahres in nichts nach.

Wie es weiterging können Sie in der Auggener Ortschronik »Der Weinort Auggen« von Engelhard Buhrin lesen. Sie ist bei der Gemeinde Auggen erhâltlich.

Winzerfest 2016
Hier finden Sie das aktuelle Programm für 2016
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen bei Ihrem Besuch beim Auggener Winzerfest